SPD-Niederkasse fordert mehr Personal für Kitas

SPD fordert personelle Verstärkung für KITA-Bereich

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Die dramatische Lage in den städtischen KITAs bleibt niemandem verborgen. Die aktuelle Situation sowie Alarmmeldungen aus der Elternschaft und der KITA-Belegschaft haben die Sozialdemokraten darin bestärkt, im Rahmen der anstehenden Beratungen des städtischen Haushalts die Schaffung einer fachspezifischen und mitarbeiterorientierten Personalbetreuung für den KITA-Bereich zu fordern.

Die Sozialdemokraten, so ihr Ausschuss-Sprecher Edgar Engelhardt, sind überzeugt, dass harmonisch arbeitende Teams, ein hohes qualitatives Maß an pädagogischer Arbeit und eine fachlich gut strukturierte Personalverwaltung zu einem Aushängeschild der Stadt Niederkassel werden müssen. Die personellen Probleme, so Engelhardt, müssen gelöst werden, für zufriedenere Mitarbeiter, Eltern und Kinder. Es gehe, so Engelhardt, immerhin um über 300 Mitarbeiterinnen und ca. 1.300 Kinder in 16 städtischen Kindertagesstätten.

Angesichts des aktuellen Zustandes in den städtischen Kindertagesstätten besteht nach Auffassung der Sozialdemokraten dringender Handlungsbedarf. Die Lage ist dramatisch und gekennzeichnet durch eine massive personelle Unterbesetzung, durch große Schwierigkeiten bei der Neubesetzung offener Stellen, durch einen hohen Krankenstand und durch eine hohe personelle Fluktuation.

Die Stadt Niederkassel muss als Arbeitgeber attraktiver werden und sich verstärkt an den Wünschen der Mitarbeiter orientieren, so Engelhardt. Andere Städte und Träger bieten beispielsweise direkt unbefristete Arbeitsverträge an, was in dem Bereich üblich ist (vgl. Erzbistum Köln, Stadt Köln/Bonn/Brühl, etc.). Darüber hinaus bietet man den Bewerbern weitere berufliche Perspektiven und Zusatzleistungen, wie ein Jobticket, zusätzliche Altersversorgungen und mehrfache Sonderzahlungen. Außerdem wird mit flexiblen Arbeitszeiten und Wochenarbeitsstunden geworben.

SPD-Fraktionschef Friedrich Reusch hofft, dass bereits der zuständige Jugendhilfe-Ausschuss am kommenden Mittwoch von dem SPD-Antrag mehrheitlich überzeugt werden kann. Ansonsten, so Reusch, muss die Diskussion im Finanzausschuss und abschließend im Rat der Stadt geführt werden. Die Unterstützung der Belegschaft und der Eltern ist den Sozialdemokraten sicher. Und damit, so Reusch, werden wir hoffentlich auch eine Mehrheit im Rat finden.